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8,92 Mio. Franken zusätzliche Verrechnungssteuern

Im Durchschnitt generierte 2015 jeder einzelne Mitarbeiter der Eidg. Steuerverwaltung zusätzlich 8,92 Mio. Franken Verrechnungssteuereinnahmen bei der Überprüfung von Rückerstattungsanträgen.

Rückerstattung der Verrechnungssteuer elektronisch beantragen

In der Schweiz ansässige juristische Personen können die Rückerstattung der Verrechnungssteuer mit Formular 25 ab sofort elektronisch beantragen.

Um die Verrechnungssteuer rückfordern zu können, füllen Unternehmen ein Antragformular aus und senden es an die Eidgenössische Steuerverwaltung. Neu lassen sich dieser Antrag und die dazu notwendigen Unterlagen auch online einreichen. Aus Gründen der Rechtssicherheit muss anschliessend ein Unterschriftenblatt in Papierform zugestellt werden.

Bussen und Bestechungsgelder an Private sollen steuerlich nicht abziehbar sein

Unternehmen sollen Bussen und andere finanzielle Sanktionen mit Strafzweck nicht von den Steuern abziehen können. Der Bundesrat hat zu einem entsprechenden Gesetzesentwurf die Vernehmlassung eröffnet.

Bisher ist bei Unternehmen die steuerliche Behandlung von Bussen, Geldstrafen und finanziellen Verwaltungssanktionen nicht ausdrücklich geregelt, Steuerbussen ausgenommen. Inskünftig sollen finanzielle Sanktionen mit Strafzweck und damit verbundene Prozesskosten ausdrücklich nicht steuerlich abzugsfähig sein.

Bundesrat verabschiedet Botschaft für den automatischen Informationsaustausch in Steuersachen Schweiz-EU

Der Bundesrat hat die Botschaft zum Abkommen über den automatischen Informationsaustausch (AIA) in Steuersachen mit der EU verabschiedet und den eidgenössischen Räten zur Genehmigung vorgelegt.

Der globale AIA-Standard der OECD wurde vollständig in das neue Abkommen aufgenommen. Bisher haben sich rund 100 Länder, darunter alle wichtigen Finanzplätze, zur Übernahme dieses globalen Standards bekannt. Das Abkommen Schweiz-EU soll am 1. Januar 2017 in Kraft treten, und ab 2018 sollen die ersten Daten ausgetauscht werden, sofern die Genehmigungsverfahren in der Schweiz und in der EU rechtzeitig abgeschlossen werden. Das Abkommen Schweiz – EU gilt für die Schweiz in Bezug auf alle 28 EU-Mitgliedstaaten.

Beiträge an die Arbeitslosenversicherung per 01.01.2016

Der Beitragssatz an die Arbeitslosenversicherung beträgt weiterhin 2,2 % bis zu einer Lohnsumme von neu CHF 148'200 (bisher CHF 126'000) und 1 % für Lohnteile über CHF 148'201 (bisher über CHF 126'001).

Senkung des Beitragssatzes an die Erwerbsersatzordnung (EO) per 01.01.2016

Der Beitragssatz an die Erwerbsersatzordnung (EO) sinkt per 01.01.2016 von 0,5 % auf 0,45 %. Der Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil beträgt somit je 0,225 %. DER AHV/IV/EO-Beitragssatz beträgt damit neu für Arbeitgebende und Arbeitnehmende je 5,125 %.

Fahrtkosten Arbeitsweg - neue Regelungen ab 01.01.2016

Ab dem Steuerjahr 2016 wird der Abzug für Fahrtkosten zwischen Wohn- und Arbeitsort bei der direkten Bundessteuer auf CHF 3'000 pro Jahr begrenzt. Die Kantone können von dieser Regelung abweichen. Beispielsweise kennen die Kantone Zürich und Appenzell Innerrhoden weiterhin keine Fahrtkostenbeschränkung. Im Kanton St. Gallen dürfen inskünftig maximal CHF 3'655 pro Jahr abgezogen werden. Der Kanton Thurgau kennt neu eine Beschränkung auf CHF 6'000. Schliesslich hat der Kanton Appenzell Ausserrhoden bereits für das Jahr 2015 eine Beschränkung des Fahrtkostenabzugs auf CHF 6'000 eingeführt.

UVG-Lohnmaximum für das Jahr 2016

Am 1. Januar 2016 wird der Höchstbetrag des versicherten Verdienstes in der Unfallversicherung von CHF 126’000 auf CHF 148'200 erhöht.

 

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