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Online-Abrechnung der Mehrwertsteuer

Unternehmen können die Mehrwertsteuer-Abrechnung neu elektronisch einreichen.

Rund 1,2 Mio. Mehrwertsteuerabrechnungen pro Jahr reichen die Unternehmen bei der ESTV ein. Die Online-Mehrwertsteuerabrechnung macht die Papierabrechnung nun überflüssig und ist ab sofort verfügbar.

Unternehmen können ihre Treuhänder bevollmächtigen, damit auch sie auf das Portal zugreifen können. Die Papierformulare bleiben gültig, der Postweg ist weiterhin offen.

Auf StartBiz.ch: Gründung einer AG oder GmbH

Das E-Government-Portal www.StartBiz.ch vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) bietet neu einen durchgängig elektronischen Prozess für die Neugründung von Kapitalgesellschaften an. Unternehmer erfassen bei StartBiz einen systemgestützten Auftrag, mit allen relevanten Eckdaten der zu gründenden AG oder GmbH. Die anschliessende Beurkundung und Beglaubigung der Unterschriften erfolgt über berechtigte Notarinnen oder Notare aus dem zentralen Register der Urkundspersonen.

Steuerabzug für Fahrkosten: die Obergrenze von CHF 3000 gilt bei der direkten Bundessteuer ab 2016

Unselbstständig Erwerbende dürfen bei der direkten Bundessteuer künftig maximal CHF 3000 für berufsbedingte Fahrkosten vom steuerbaren Einkommen abziehen. Als Folge des neuen Gesetzes zu Finanzierung und Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (FABI) hat das Eidgenössische Finanzdepartement die Berufskostenverordnung auf den 1. Januar 2016 entsprechend angepasst.

Mit der Annahme von FABI können auch die kantonalen Gesetze angepasst werden. Das geänderte Steuerharmonisierungsgesetz erlaubt den Kantonen, für den Abzug der Fahrkosten einen Maximalbetrag festzusetzen. Die maximale Höhe dieses Abzugs wird von den Kantonen einzeln bestimmt.

Steuerwissen für Jugendliche

Die Website www.steuerneasy.ch erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Seit der Lancierung vor zwei Jahren ist die Website bereits über 200‘000 Mal besucht worden. Das Interesse zeigt, dass Steuerinformationen speziell von jungen Personen gesucht sind.

Höchstabzüge Säule 3a) im Jahr 2016

Der Steuerabzug im Rahmen der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) bleibt für das Steuerjahr 2016 unverändert. Es gelten gleich wie im Vorjahr folgende Höchstabzüge:

 

  •  Höchstabzug Säule 3a für Steuerpflichtige mit 2. Säule CHF 6'768.00
  •  Höchstabzug Säule 3a für Steuerpflichtige ohne 2. Säule CHF 33'840.00

 

Zinssätze im Bereich der direkten Bundessteuer für das Jahr 2016

Das Eidgenössische Finanzdepartement hat am 21. August 2015 entschieden, für das Kalenderjahr 2016 die Zinssätze im Vergleich zum Vorjahr unverändert zu belassen. Die Zinssätze werden im Anhang zur Verordnung vom 10. Dezember 1992 über Fälligkeit und Verzinsung der direkten Bundessteuer publiziert und lauten wie folgt:

  • Verzugs- und Rückerstattungszins 3.0 %
  • Vergütungszins für Vorauszahlungen 0.25 %

 

Steuerbelastung in Kantonen und Gemeinden ist weiterhin stabil

Im Schweizer Durchschnitt werden 26,4% des Ressourcenpotenzials der Kantone und ihrer Gemeinden durch Steuerabgaben ausgeschöpft. In knapp zwei Dritteln der Kantone konnte die Steuerbelastung im Vergleich zum letzten Referenzjahr konstant gehalten oder gesenkt werden. Die kantonalen Belastungsunterschiede weisen geringe Veränderungen auf.

Botschaft zur Revision der Quellenbesteuerung des Erwerbseinkommens

Wer für sein Erwerbseinkommen an der Quelle besteuert wird und in der Schweiz ansässig ist, soll künftig nachträglich ordentlich veranlagt werden können. Diese Möglichkeit soll auch Quellenbesteuerten offen stehen, die nicht in der Schweiz ansässig sind, aber einen Grossteil ihrer weltweiten Einkünfte in der Schweiz erzielen. Dadurch können Ungleichbehandlungen zwischen quellenbesteuerten und ordentlich besteuerten Personen beseitigt werden.

Mit der Revision bleibt für die heute betroffenen Personenkategorien die Erhebung einer Quellensteuer bestehen. Künftig soll jedoch allen ansässigen Quellensteuerpflichtigen nachträglich eine ordentliche Veranlagung offen stehen. Ab einem noch festzulegenden Erwerbseinkommen sind sie wie im geltenden Recht von Amtes wegen nachträglich im ordentlichen Verfahren zu veranlagen. Alle andern können eine nachträgliche ordentliche Veranlagung beantragen. Die ergänzende ordentliche Veranlagung, mit welcher nicht quellensteuerpflichtige Einkünfte und Vermögen erfasst werden, soll ebenfalls durch die nachträgliche ordentliche Veranlagung ersetzt werden. Dies führt zu einer Vereinheitlichung der Verfahren bei den ansässigen Quellensteuerpflichtigen.

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